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		<title>Aktuelle Nachrichten von Libereco</title>
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		<description>Letzte Meldungen von Libereco - Partnership for Human Rights</description>
		<language>de</language>
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			<title>Aktuelle Nachrichten von Libereco</title>
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			<description>Letzte Meldungen von Libereco - Partnership for Human Rights</description>
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		<lastBuildDate>Tue, 02 Feb 2010 11:21:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Gewissensgefangener in Belarus: Ivan Mikhailau zu 3 Monaten Haft verurteilt</title>
			<link>http://www.lphr.org/news/news-details/article/gewissensgefangener-in-belarus-ivan-mikhailau-zu-3-monaten-haft-verurteilt//3/</link>
			<description>Am 1. Februar 2010 verurteilte ein Gericht Ivan Mikhailau zu 3 Monaten Haft. Er wurde der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Bitte senden Sie jetzt Appellbriefe. Bitte unterstützen Sie Ivan Mikhailau und Dzmitry Smyk.</b></p>
<p class="bodytext"><a href="fileadmin/docs/ZivildienstBelarus_Appell_01.02.10.doc" title="Initiates file download" class="download" >Appellbrief (deutsch - doc)</a>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp; &nbsp;&nbsp; <a href="fileadmin/docs/ZivildienstBelarus_Appell_englisch_01.02.10.doc" title="Initiates file download" class="download" >Appellbrief (englisch - doc)</a><br /><a href="fileadmin/pdf/ZivildienstBelarus_Appell_01.02.10_01.pdf" title="Initiates file download" class="download" >Appellbrief (deutsch - pdf) </a>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;&nbsp; <a href="fileadmin/pdf/ZivildienstBelarus_Appell_englisch_01.02.10_01.pdf" title="Initiates file download" class="download" >Appellbrief (englisch - pdf)</a></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b>Hintergrundinformationen:</b></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Für Ivan Mikhailov, einen messianischen Juden, ist es aufgrund seiner religiösen Überzeugung als messianischer Jude unmöglich, Militärdienst zu leisten. Stattdessen möchte er gemäss Artikel 57 der Belarussischen Verfassung einen alternativen zivilen Dienst leisten. Er ist bereits seit dem 15. Dezember 2009 inhaftiert.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Ivan Mikhailau beharrt auf seiner Unschuld und darauf, dass er nicht vor der Einberufung zum Militär geflohen ist. Er besteht offen auf der Verwirklichung seines verfassungsmässigen Rechtes, einen alternativen zivilen Dienst zu absolvieren.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Ivan Mikhailau wird gegen seine Verurteilung Berufung beim Minsker Regionalgericht einlegen. Solange der Fall von einer höheren Gerichtsinstanz verhandelt wird, bleibt Ivan Mikhailau in Untersuchungshaft.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Im November 2009 wurde Dzmitry Smyk, ein Zeuge Jehovas, zu einer hohen Geldstrafe verurteilt, weil er aus religiösen Gründen den Wehrdienst verweigert und sein Recht auf einen alternativen zivilen Dienst fordert. Er darf Belarus nicht verlassen und ist innerhalb des Landes in seiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Weitere Informationen:</p>
<p class="bodytext"><a href="de/news/news-details/article/freiheit-fuer-ivan-mikhailau-verfolgung-von-wehrdienstverweigerern-in-belarus-stoppen//3/" title="Opens external link in new window" >Offener Brief an Präsident Lukaschenko</a></p>
<p class="bodytext"><a href="de/news/news-details/article/ivan-mikhailov-fordert-recht-auf-zivildienst-ein//3/" title="Opens external link in new window" >Ivan Mikhailau fordert Recht auf Zivildienst ein</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Gewissens- und Religionsfreiheit</category>
			<category>Home (top)</category>
			<category>Belarus</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 11:17:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Freiheit für Ivan Mikhailau – Verfolgung von Wehrdienstverweigerern in Belarus stoppen</title>
			<link>http://www.lphr.org/news/news-details/article/freiheit-fuer-ivan-mikhailau-verfolgung-von-wehrdienstverweigerern-in-belarus-stoppen//3/</link>
			<description>12 NGOs aus 7 Ländern wenden sich in einem offenen Brief an den belarussischen Präsidenten...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b><i>Offener Brief an den belarussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko </i></b></p>
<p class="bodytext"><b><i><br /></i></b><i>von:<br /> Libereco – Partnership for Human Rights (Bonn)</i></p>
<p class="bodytext"><i>People in Need (Prag)</i></p>
<p class="bodytext"><i>The European Bureau for Conscientious Objection (Brüssel)</i></p>
<p class="bodytext"><i>Centre for Development of Democracy and Human Rights (Moskau)</i></p>
<p class="bodytext"><i><span lang="EN-GB">Menschenrechte in Belarus e.V. (Berlin)<br /> </span></i><i>Östgruppen - the Swedish Initiative for Democracy and Human Rights (Stockholm)</i></p>
<p class="bodytext"><i><span lang="EN-GB">United Center of Initiatives for Belarus (Vilnius)</span></i></p>
<p class="bodytext"><i><span lang="EN-GB">Janun e.V. Region Hannover (Hannover)</span></i></p>
<p class="bodytext"><i>International Association Civic Belarus (Prag)</i></p>
<p class="bodytext"><i>Bund für Soziale Verteidigung e.V. (Minden)</i></p>
<p class="bodytext"><i><span lang="EN-GB">Europäischer Austausch (Berlin)</span></i></p>
<p class="bodytext"><i>Gemeinschaft Schweizer Zivildienstleistender (Zürich)</i></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b>Bonn 27.01.2010 </b>Die Verfolgung von Wehrdienstverweigern in Belarus nimmt zu. Am 29. Januar findet in Belarus der Prozess gegen den 21-jährigen Ivan Mikhailau statt. Er wurde wegen der Verweigerung des Wehrdienstes angeklagt und ist deshalb seit dem 15. Dezember 2009 inhaftiert.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Für Ivan Mikhailau ist es aufgrund seiner religiösen Überzeugung als messianischer Jude unmöglich, Militärdienst zu leisten. Stattdessen möchte er gemäß Artikel 57 der belarussischen Verfassung einen zivilen alternativen Dienst antreten. Dem jungen Mann drohen im Fall einer Verurteilung eine Geldstrafe oder bis zu 2 Jahre Gefängnis.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Bereits im November 2009 wurde Dzmitry Smyk, ein Zeuge Jehovas, zu einer hohen Geldstrafe verurteilt, weil er aus religiösen Gründen den Wehrdienst verweigert und sein Recht auf einen alternativen zivilen Dienst fordert. Er darf Belarus nicht verlassen und ist innerhalb des Landes in seiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt. Dies war der erste diesbezügliche Fall in Belarus seit 9 Jahren.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Gemäß Angaben belarussischer Menschenrechtsorganisationen drohen zwei weiteren jungen Männern, Andrei Tsianiuta und Yauhen Yakavenka, gerichtliche Anklagen weil sie den Militärdienst aus Gewissensgründen verweigern.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Wir betrachten Ivan Mikhailau als politischen Gefangenen, der aufgrund seiner Gewissensentscheidung inhaftiert ist, und fordern den belarussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko dazu auf, ihn sofort und bedingungslos freizulassen.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Wir fordern Präsident Lukaschenko ebenfalls dazu auf, die gegen Dzmitry Smyk verhängte Geldstrafe und die Einschränkung seiner Bewegungsfreiheit aufzuheben. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Außerdem müssen die Anklagen gegen Ivan Mikhailau und Dzmitry Smyk zurückgezogen werden.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Das belarussische Verfassungsgericht hat bereits im Jahr 2000 dazu aufgerufen, dringend einen Alternativen Dienst einzuführen. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Wir fordern Präsident Lukaschenko dazu auf, allen Männern, die aus Gewissensgründen den Wehrdienst verweigern, gemäß Artikel 57 der Belarussischen Verfassung das Recht auf einen alternativen zivilen Dienst zu garantieren.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Es muss in Belarus umgehend ein Gesetz eingeführt werden, das einen alternativen zivilen Dienst ermöglicht. Bis zur Einführung eines solchen Gesetzes darf niemand angeklagt oder bestraft werden, wenn er den Wehrdienst aus Gewissensgründen verweigert.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Hochachtungsvoll</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><i>Libereco – Partnership for Human Rights (Bonn)</i></p>
<p class="bodytext"><i>People in Need (Prag)</i></p>
<p class="bodytext"><i>The European Bureau for Conscientious Objection (Brüssel)</i></p>
<p class="bodytext"><i>Centre for Development of Democracy and Human Rights (Moskau)</i></p>
<p class="bodytext"><i><span lang="EN-GB">Menschenrechte in Belarus e.V. (Berlin)<br /> </span></i><i>Östgruppen - the Swedish Initiative for Democracy and Human Rights (Stockholm)</i></p>
<p class="bodytext"><i><span lang="EN-GB">United Center of Initiatives for Belarus (Vilnius)</span></i></p>
<p class="bodytext"><i><span lang="EN-GB">Janun e.V. Region Hannover (Hannover)</span></i></p>
<p class="bodytext"><i>International Association Civic Belarus (Prag)</i></p>
<p class="bodytext"><i>Bund für Soziale Verteidigung e.V. (Minden)</i></p>
<p class="bodytext"><i><span lang="EN-GB">Europäischer Austausch (Berlin)<br /> </span></i><i>Gemeinschaft Schweizer Zivildienstleistender (Zürich)</i></p>
<p class="bodytext"><i><span lang="EN-GB">&nbsp;</span></i></p>
<p class="bodytext"><b>Russische Übersetzung:</b></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b><span lang="RU">Свободу</span></b><b><span lang="RU"> </span></b><b><span lang="RU">Ивану</span></b><b><span lang="RU"> </span></b><b><span lang="RU">Михайлову</span></b><b> – </b><b><span lang="RU">Остановите</span></b><b><span lang="RU"> </span></b><b><span lang="RU">преследование</span></b><b><span lang="RU"> </span></b><b><span lang="RU">отказников по идейным соображениям в Беларуси</span></b></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b><i>Открытое письмо Президенту </i></b><b><i><span lang="RU">Республики Беларусь</span></i></b><b><i> Александру Лукашенко</i></b></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><i>от</i><i><span lang="RU"> следующих организаций</span></i><i>:</i><i><span lang="RU"></span></i></p>
<p class="bodytext"><i>Libereco – Partnership for Human Rights (Bonn)</i></p>
<p class="bodytext"><i>People in Need (Prague)</i></p>
<p class="bodytext"><i>The European Bureau for Conscientious Objection (Brussels)</i></p>
<p class="bodytext"><i>Centre for Development of Democracy and Human Rights (Moscow)</i></p>
<p class="bodytext"><i><span lang="EN-GB">Menschenrechte in Belarus e.V. (Berlin)<br /> </span></i><i>Östgruppen - the Swedish Initiative for Democracy and Human Rights (Stockholm)</i><i><span lang="EN-GB"></span></i></p>
<p class="bodytext"><i><span lang="EN-GB">United Center of Initiatives for Belarus (Vilnius)</span></i></p>
<p class="bodytext"><i><span lang="EN-GB">Janun e.V. Region Hannover (Hannover)</span></i></p>
<p class="bodytext"><i>International Association Civic Belarus (Prague)</i><i><span lang="EN-GB"></span></i></p>
<p class="bodytext"><i>Bund für Soziale Verteidigung e.V. (Minden)</i></p>
<p class="bodytext"><i><span lang="EN-GB">Europäischer Austausch (Berlin)</span></i></p>
<p class="bodytext"><i>Gemeinschaft Schweizer Zivildienstleistender (Zurich)</i><i><span lang="EN-GB"></span></i></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b>Бонн</b><b><span lang="RU">, </span></b><b>27.01.2010</b><b><span lang="RU"> г.</span></b></p>
<p class="bodytext">В последнее время в Беларуси увеличивается количество случаев преследования молодых людей, по идейным соображениям отказывающихся от прохождения воинской службы. 29 января 2010 г. состоится слушание по делу 21-летнего Ивана Михайлова, который был обвинен в уклонении от прохождения обязательной воинской службы и арестован 15 декабря 2009 г. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Иван Михайлов – <span lang="RU">прихожанин еврейско-мессианской общины</span> – не может проходить воинскую службу по причине своих религиозных убеждений. Он ходатайствовал о замене воинской службы на альтернативную гражданскую службу, которая предусмотрена ст. 57 Конституции Республики Беларусь. Молодому человеку грозит штраф или тюремное заключение сроком до двух лет в случае, если его признают виновным.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Уже в ноябре 2009 г. Дмитрий Смык, являющийся членом религиозной организации «Свидетели Иеговы», был осужден к выплате значительного штрафа за отказ от прохождения обязательной воинской службы по религиозным причинам и требование замены воинской службы на альтернативную гражданскую службу. Ему запрещен выезд из страны и существенно ограничена свобода передвижения на территории Беларуси. Это первый подобный случай за последние девять лет.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><span lang="RU">Согласно заявлению беларуских </span>правозащитных организаций, еще двое молодых людей – Андрей Тенюта и Евгений Яковенко – подвергаются преследованию за отказ от прохождения воинской службы по причинам совести.<span lang="RU"></span></p>
<p class="bodytext"><span lang="RU">&nbsp;</span></p>
<p class="bodytext">Мы признаем Ивана Михайлова узником совести, так как он был арестован исключительно <span lang="RU">из-за принятого им сознательного решения,</span> и призываем Президента Республики Беларусь Александра Лукашенко незамедлительно и безусловно освободить <span lang="RU">Ивана Михайлова</span>. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Мы также призываем Александра Лукашенко к отмене решения о штрафе и снятию ограничения передвижения в отношении Дмитрия Смыка. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Кроме того, должны быть сняты все обвинения против Ивана Михайлова и Дмитрия Смыка.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Еще в 2000 г. Конституционный Суд Республики Беларусь вынес решение о безотлагательной необходимости введения института альтернативной гражданской службы. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Мы призываем Президента Лукашенко обеспечить право на альтернативную гражданскую службу всем лицам, отказывающихся от прохождения воинской службы по причинам совести в соответствии со ст. 57 Конституции Республики Беларусь.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Закон, закрепляющий альтернативную гражданскую службу, должен быть принят немедленно. До принятия такого закона никто не должен быть обвинен или&nbsp;&nbsp;осужден за отказ от прохождения обязательной воинской службы по причинам совести.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><span lang="RU">С уважением,</span></p>
<p class="bodytext"><i><span lang="RU">&nbsp;</span></i></p>
<p class="bodytext"><i>Libereco – Partnership for Human Rights (Bonn</i><i><span lang="EN-US">)/ «</span></i><i>Libereco</i><i><span lang="EN-US"> – </span></i><i><span lang="RU">Сотрудничество</span></i><i><span lang="RU"> </span></i><i><span lang="RU">во</span></i><i><span lang="RU"> </span></i><i><span lang="RU">имя</span></i><i><span lang="RU"> </span></i><i><span lang="RU">прав</span></i><i><span lang="RU"> </span></i><i><span lang="RU">человека</span></i><i><span lang="EN-US">» (</span></i><i><span lang="RU">Бонн</span></i><i><span lang="EN-US">);</span></i></p>
<p class="bodytext"><i>People in Need (Prague)</i><i><span lang="EN-US">/ «</span></i><i><span lang="RU">Человек</span></i><i><span lang="RU"> </span></i><i><span lang="RU">в</span></i><i><span lang="RU"> </span></i><i><span lang="RU">беде</span></i><i><span lang="EN-US">» (</span></i><i><span lang="RU">Прага</span></i><i><span lang="EN-US">);</span></i></p>
<p class="bodytext"><i>The European Bureau for Conscientious Objection (Brussels)</i><i><span lang="RU">/ Европейское бюро отказа от воинской службы по соображениям совести (Брюссель);</span></i></p>
<p class="bodytext"><i>Centre for Development of Democracy and Human Rights (Moscow)</i><i><span lang="EN-US">/</span></i><span lang="EN-US"> </span><i><span lang="RU">Центр</span></i><i><span lang="RU"> </span></i><i><span lang="RU">развития</span></i><i><span lang="RU"> </span></i><i><span lang="RU">демократии</span></i><i><span lang="RU"> </span></i><i><span lang="RU">и</span></i><i><span lang="RU"> </span></i><i><span lang="RU">прав</span></i><i><span lang="RU"> </span></i><i><span lang="RU">человека</span></i><i><span lang="EN-US"> (</span></i><i><span lang="RU">Москва</span></i><i><span lang="EN-US">);</span></i></p>
<p class="bodytext"><i><span lang="EN-GB">Menschenrechte in Belarus e.V. (Berlin)</span></i><i><span lang="EN-US">/ «</span></i><i><span lang="RU">Права</span></i><i><span lang="RU"> </span></i><i><span lang="RU">человека</span></i><i><span lang="RU"> </span></i><i><span lang="RU">в</span></i><i><span lang="RU"> </span></i><i><span lang="RU">Беларуси</span></i><i><span lang="EN-US">» (</span></i><i><span lang="RU">Берлин</span></i><i><span lang="EN-US">);</span></i><i><span lang="EN-GB"><br /> </span></i><i>Östgruppen - the Swedish Initiative for Democracy and Human Rights (Stockholm)</i><i><span lang="EN-US">/ «</span></i><i>Östgruppen</i><i><span lang="EN-US">» – </span></i><i><span lang="RU">Шведская</span></i><i><span lang="RU"> </span></i><i><span lang="RU">инициатива</span></i><i><span lang="RU"> </span></i><i><span lang="RU">за</span></i><i><span lang="RU"> </span></i><i><span lang="RU">демократию</span></i><i><span lang="RU"> </span></i><i><span lang="RU">и</span></i><i><span lang="RU"> </span></i><i><span lang="RU">права</span></i><i><span lang="RU"> </span></i><i><span lang="RU">человека</span></i><i><span lang="EN-US"> (</span></i><i><span lang="RU">Стокгольм</span></i><i><span lang="EN-US">);</span></i></p>
<p class="bodytext"><i><span lang="EN-GB">United Center of Initiatives for Belarus (Vilnius)</span></i><i><span lang="EN-US">/ </span></i><i><span lang="RU">Объединенный</span></i><i><span lang="RU"> </span></i><i><span lang="RU">центр</span></i><i><span lang="RU"> </span></i><i><span lang="RU">белорусских</span></i><i><span lang="RU"> </span></i><i><span lang="RU">инициатив</span></i><i><span lang="EN-US"> (</span></i><i><span lang="RU">Вильнюс</span></i><i><span lang="EN-US">);</span></i></p>
<p class="bodytext"><i><span lang="EN-GB">Janun e.V. Region Hannover (Hannover)</span></i><i><span lang="EN-US">/ «</span></i><i><span lang="EN-GB">Janun</span></i><i><span lang="EN-US">» </span></i><i><span lang="RU">региона</span></i><i><span lang="RU"> </span></i><i><span lang="RU">Ганновер</span></i><i><span lang="EN-US"> (</span></i><i><span lang="RU">Ганновер</span></i><i><span lang="EN-US">);</span></i></p>
<p class="bodytext"><i>International Association Civic Belarus (Prague)</i><i><span lang="EN-US">/</span></i><i><span lang="EN-US"> </span></i><i><span lang="RU">Международная</span></i><i><span lang="RU"> </span></i><i><span lang="RU">ассоциация</span></i><i><span lang="EN-GB"> «</span></i><i><span lang="RU">Гражданская</span></i><i><span lang="RU"> </span></i><i><span lang="RU">Беларусь</span></i><i><span lang="EN-GB">» (</span></i><i><span lang="RU">Прага</span></i><i><span lang="EN-GB">)</span></i><i><span lang="EN-US">;</span></i></p>
<p class="bodytext"><i>Bund für Soziale Verteidigung e.V. (Minden)</i><i><span lang="RU">/ Союз по вопросам социальной защиты (Минден); </span></i></p>
<p class="bodytext"><i><span lang="EN-GB">Europäischer Austausch (Berlin)</span></i><i><span lang="EN-US">/ «</span></i><i><span lang="RU">Европейский</span></i><i><span lang="RU"> </span></i><i><span lang="RU">обмен</span></i><i><span lang="EN-US">» (</span></i><i><span lang="RU">Берлин</span></i><i><span lang="EN-US">);</span></i></p>
<p class="bodytext"><i>Gemeinschaft Schweizer Zivildienstleistender (Zurich)</i><i><span lang="EN-US">/ </span></i><i><span lang="RU">Объединение</span></i><i><span lang="RU"> </span></i><i><span lang="RU">исполнителей</span></i><i><span lang="RU"> </span></i><i><span lang="RU">гражданской</span></i><i><span lang="RU"> </span></i><i><span lang="RU">службы</span></i><i><span lang="RU"> </span></i><i><span lang="RU">Швейцарии</span></i><i><span lang="EN-US"> (</span></i><i><span lang="RU">Цюрих</span></i><i><span lang="EN-US">).</span></i></p>]]></content:encoded>
			<category>Gewissens- und Religionsfreiheit</category>
			<category>Belarus</category>
			<category>Home (right)</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 27 Jan 2010 00:06:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ivan Mikhailov fordert Recht auf Zivildienst ein</title>
			<link>http://www.lphr.org/news/news-details/article/ivan-mikhailov-fordert-recht-auf-zivildienst-ein//3/</link>
			<description>Am 29. Januar 2010 wird der Prozess gegen den 21-Jährigen Ivan Mikhailov stattfinden, der wegen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Mikhailov ist Mitglied der Gruppe &quot;Neues Testament&quot;, eine Gemeinde messianischer Juden in Minsk. Mikhailov und seine Familie haben der Einberufungskommission der Region Minsk mehrmals mitgeteilt, dass es für ihn aufgrund seiner religiösen Überzeugung unmöglich sei, Militärdienst zu leisten. Stattdessen forderte Mikhailov, gemäss Artikel 57 der belarussischen Verfassung für einen alternativen zivilen Dienst eingesetzt zu werden.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Seit Mikhailov am 15. Dezember an seinem Arbeitsplatz festgenommen wurde, hat man es seinen Familienangehörigen nicht erlaubt, ihn im Untersuchungsgefängnis in Zhodino (Region Minsk) zu besuchen.&nbsp; Seiner Rechtsanwältin, Svetlana Gorbatok, wurde erlaubt, an seiner Vernehmung teilzunehmen und mit ihm am 14. Januar ein persönliches Treffen abzuhalten. Gemäss Arikel 435 Absatz 1 des Strafgesetzbuches drohen Mikhailov eine Geldstrafe oder bis zu 2 Jahre Gefängnis, wenn er der Verweigerung des Wehrdienstes für schuldig befunden wird.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Die Zahl der Anklagen von Wehrdienstverweigern in Belarus&nbsp; nimmt zu. Ein Zeuge Jehovas aus Gomel, Dmitry Smyk, war im November 2009 der erste diesbezügliche Fall seit 9 Jahren. Er wurde zu einer hohen Geldstrafe verurteilt (875 Euro) und darf Belarus nicht verlassen. Innerhalb von Belarus darf er nur nach Benachrichtigung der Behörden reisen. Smyk legte dagegen Berufung ein, doch am 9. Dezember erhielt ein dreiköpfiges Richtergremium des Regionalgerichts Gomel das Urteil aufrecht. Daraufhin wandte sich Smyk mit einer Aufsichtsklage an die Vorsitzende des Regionalgerichts, deren Entscheidung am 23. Januar erwartet wird. Obwohl das Urteil gegen ihn nun rechtskräftig ist, lehnt Smyk ab, die Strafe zu bezahlen und wird seinen Fall vor das Oberste Gericht ziehen, wenn die Entscheidung der Vorsitzenden des Regionalgerichts negativ ausfällt.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Es gibt zwei weitere Fälle junger Männer, denen Strafen drohen weil sie den Militärdienst aus Gewissensgründen verweigern: Andrei Tenyuta und Yevgeny Yakovenko, ein Mitglied der oppositionellen Christdemokraten. Dmitry Smyk zufolge könnten mehrere Zeugen Jehovas ebenfalls angeklagt werden.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Ein Gesetz über einen Alternativen Dienst war ursprünglich im Gesetzesplan des Jahres 2010 vorgesehen, wurde aber in der letzten Minute entfernt. Dies, obwohl das Verfassungsgericht im Mai 2000 erklärt hatte, dass „dringend“ ein Alternativer Dienst einzuführen sei. Ein früherer Versuch, ein Gesetz über einen Alternativen Dienst einzuführen, wurde vom Parlament im Jahr 2004 abgelehnt. Auch Artikel 36 des Gesetzes über Wehrpflicht und Militärdienst fordern die Einberufungskommissionen dazu auf, einen alternativen Dienst anzubieten – ohne dass es jedoch ein gesetzliches Verfahren dafür gibt.</p>]]></content:encoded>
			<category>Gewissens- und Religionsfreiheit</category>
			<category>Belarus</category>
			<category>Home (right)</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 24 Jan 2010 18:22:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Vereinigungsfreiheit in Belarus respektieren: Belarussisch-Christlichdemokratische Partei zulassen</title>
			<link>http://www.lphr.org/news/news-details/article/vereinigungsfreiheit-in-belarus-respektieren-belarussisch-christlichdemokratische-partei-zulassen//3/</link>
			<description>Die NGOs Libereco, People in Need, Europäischer Austausch, Menschenrechte in Weißrussland, Junge...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><i></i></p>
<p class="bodytext"><i></i></p>
<p class="bodytext"><a href="fileadmin/pdf/BCD-final.pdf" title="Initiates file download" class="download" >Die Pressemitteilung als PDF</a><br /><br /></p>
<p class="bodytext"><i>Gemeinsamer Aufruf an die Belarussische Regierung von<br /> </i></p>
<p class="bodytext"><i>Libereco – Partnership for Human Rights, Bonn</i></p>
<p class="bodytext"><i>People in Need, Prag</i></p>
<p class="bodytext"><i>Europäischer Austausch, Berlin</i></p>
<p class="bodytext"><i>Menschenrechte in Weißrussland, Berlin</i></p>
<p class="bodytext"><i>Junge Europäische Bewegung Berlin-Brandenburg, Berlin</i></p>
<p class="bodytext"><i>Belarusian Human Rights House, Vilnius </i></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b>Bonn/Prag/Berlin/Vilnius 22.12.2009 </b>Das belarussische Justizministerium hat am 9. Dezember 2009 die staatliche Registrierung der Belarussisch-Christlichdemokratischen Partei (BCD) zum zweiten Mal in diesem Jahr verweigert. Nachdem im Februar 2009 ein erster Gründungskongress der Partei stattfand, wurde die Zulassung der Oppositionspartei im April 2009 vom Justizministerium abgelehnt. Im Juli wies der Oberste Gerichtshof von Belarus eine Klage der BCD gegen die Verweigerung der Registrierung zurück.<b></b></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Die BCD hielt daraufhin am 31. Oktober 2009 in Minsk einen zweiten Gründungskongress ab und übergab wiederum alle für die Registrierung als Partei erforderlichen Dokumente an das belarussische Justizministerium. Dieses stellte abermals angebliche Unregelmäßigkeiten im Rahmen der Parteigründung fest und lehnte die Zulassung der BCD erneut ab.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Gemäß den gesetzlichen Bestimmungen haben mehr als 1000 Mitglieder der Partei die Gründungsunterlagen unterzeichnet. Zahlreiche der Gründungs-mitglieder sehen sich deshalb nun seit Monaten staatlichen Repressionen ausgesetzt. Die belarussischen Behörden und der Geheimdienst KGB haben eine massive Einschüchterungskampagne entfesselt und drohen den Gründungsmitgliedern mit Kündigung oder dem Verweis von der Universität. Einige BCD-Mitglieder sahen sich dadurch bereits gezwungen, ihre Unterschrift der Gründungsdokumente zu widerrufen. Die BCD hat im Jahr 2009 mindestens 82 Fälle von Repressionen gegen ihre Gründungsmitglieder dokumentiert, darunter 5 Kündigungen und einen Ausschluss von der Universität.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Wir rufen die belarussische Regierung dazu auf, die Belarussisch-Christlichdemokratische Partei zu registrieren und die Einschüchterung, Schikanierung und Verfolgung ihrer Mitglieder umgehend zu stoppen.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Außerdem fordern wir die belarussische Regierung dazu auf, das Menschenrecht auf Vereinigungsfreiheit zu respektieren und zahlreiche andere Parteien und Organisationen, die entweder verboten wurden oder denen eine Registrierung bisher ebenfalls verweigert wird, zuzulassen. Hierzu zählen die Menschenrechtsorganisation Viasna, die Jugendorganisation Malady Front, die Partei der Arbeitenden Menschen, die Kulturbildungsorganisation Goldener Löwe und die Belarussische Stundentenvereinigung (BSA).</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Aufgrund des belarussischen Strafrechtsartikels 193.1 können Aktivitäten in einer nicht registrierten Organisation mit bis zu 2 Jahren Gefängnis bestraft werden. Wir fordern die belarussische Regierung daher dazu auf, den Strafrechtsartikel 193.1 umgehend abzuschaffen um so das Verbot von Aktivitäten in nicht registrierten Organisationen aufzuheben und die Verfolgung von Aktivisten der belarussischen Zivilgesellschaft und Opposition zu beenden.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Wir erklären uns solidarisch mit allen Menschen und Organisationen, die sich in Belarus mit friedlichen Mitteln für die Achtung der Menschenrechte einsetzen.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Libereco – Partnership for Human Rights (www.lphr.org)</p>
<p class="bodytext">People In Need (www.peopleinneed.cz)</p>
<p class="bodytext">Europäischer Austausch (www.european-exchange.org)</p>
<p class="bodytext">Menschenrechte in Weißrussland (www.human-rights-belarus.org)</p>
<p class="bodytext">Junge Europäische Bewegung Berlin-Brandenburg (www.jeb-bb.de)</p>
<p class="bodytext">Human Rights House (www.humanrightshouse.org)</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Kontakte:</p>
<p class="bodytext">Libereco: info@lphr.org<br /> People in Need: mail@clovekvtisni.cz</p>
<p class="bodytext">Europäischer Austausch: schiffer@european-exchange.org</p>
<p class="bodytext">Menschenrechte in Weißrussland: info@human-rights-belarus.org</p>
<p class="bodytext">Junge Europäische Bewegung Berlin-Brandenburg: info@jeb-bb.de<br /> Human Rights House: belarus@humanrightshouse.org<br /> <br /> </p>]]></content:encoded>
			<category>Vereinigungsfreiheit</category>
			<category>Home (left)</category>
			<category>Belarus</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 18:30:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Tatjana Schaputska wurde von der Universität verwiesen</title>
			<link>http://www.lphr.org/news/news-details/article/tatjana-schaputska-wurde-von-der-universitaet-verwiesen//3/</link>
			<description>Tatjana Schaputska, die Pressesprecherin der „Jungen Front“ (Malady Front), wurde am 3.12.2009 von...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><p class="bodytext"><a href="fileadmin/docs/Appell-Tatjana-BSU.doc" title="Initiates file download" class="download" >Appell an den Rektor der BSU (doc)</a></p>
<p class="bodytext"><a href="fileadmin/pdf/Appell-Tatjana-BSU.pdf" title="Initiates file download" class="download" >Appell an den Rektor der BSU (pdf)</a></p>
<p class="bodytext"><a href="fileadmin/docs/Appell-Tatjana-Ministerium.doc" title="Initiates file download" class="download" >Appell an den belarussischen Bildungsminister (doc)</a></p>
<p class="bodytext"><a href="fileadmin/pdf/Appell-Tatjana-Ministerium.pdf" title="Initiates file download" class="download" >Appell an den belarussischen Bildungsminister (pdf)</a></p></div><p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Tatjana Schaputska war Teilnehmerin des Forums für Vertreter der Zivilgesellschaft aus Ländern der EU-Ostpartnerschaft, ein Projekt zur engeren Zusammenarbeit der EU mit ihren östlichen Nachbarn. Dort traf sie mit verschiedenen Vertretern der Europäischen Union zusammen, z.B. mit dem schwedischen Außenminister Carl Bildt (EU-Präsidentschaft) und der EU-Kommissarin für Außenbeziehungen und europäische Nachbarschaft, Benita Ferrero-Waldner (s. Foto; Tatjana in der Mitte). Die Konferenz fand vom 16. bis zum 17. November 2009 in Brüssel statt, also kurz vor dem Ausschluss Schaputskas vom Studium an der Juristischen Fakultät in Minsk. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Nach Auffassung zahlreicher belarussischer NGOs hängt ihre Exmatrikulation unmittelbar mit ihrer Teilnahme an dem Forum in Brüssel zusammen. Nach Angaben ihrer Universität&nbsp; sind der Grund für Schaputskas Exmatrikulation ihre mangelnden Studienleistungen. In Anbetracht der Tatsache, dass ihre Noten stets gut waren, scheint dies nur ein vorgeschobener Grund zu sein. Hingegen berichten mehrere Quellen <i>(z.B. Charter97, Viasna)</i>, dass der Direktor der Belarussischen Staatsuniversität, Ablamejka, vom belarussischen Komitee für Staatssicherheit (KGB) aufgefordert wurde, Schaputska von der Universität zu verweisen. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Zahlreiche NGOs haben in einem offenen Brief an die Belarussische Staatsuniversität und das Bildungsministerium von Belarus dieses Vorgehen scharf verurteilt und zur öffentlichen Unterstützung von Tatjana aufgerufen, in dem man Briefe an sie sendet (per E-Mail an <span lang="EN-US"><a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('kygjrm8gldmYkdpmlr,lcr');" ><span lang="DE">info<span class="at">&nbsp;</span>mfront.net</span></a></span>).<i> </i>Außerdem sollen ihre Universität und das Bildungsministerium durch Appellbriefe dazu aufgefordert werden, sie umgehend wieder zum Studium zuzulassen.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><i>Libereco </i>unterstützt die Forderung nach sofortiger Wieder-Immatrikulation von Tatjana Schaputska und ruft dazu auf, Appellbriefe an die belarussischen Behörden in Minsk und an die belarussischen Botschaften im Ausland zu senden. </p>
<p class="bodytext"><br />Bitte unterstützen Sie Tatjana Schaputska!</p>
<p class="bodytext">Die Appellbriefe finden Sie hier:</p>
<p class="bodytext"><a href="fileadmin/docs/Appell-Tatjana-BSU.doc" title="Initiates file download" class="download" >Appell an den Rektor der BSU (doc)</a></p>
<p class="bodytext"><a href="fileadmin/pdf/Appell-Tatjana-BSU.pdf" title="Initiates file download" class="download" >Appell an den Rektor der BSU (pdf)</a></p>
<p class="bodytext"><a href="fileadmin/docs/Appell-Tatjana-Ministerium.doc" title="Initiates file download" class="download" >Appell an den belarussischen Bildungsminister (doc)</a></p>
<p class="bodytext"><a href="fileadmin/pdf/Appell-Tatjana-Ministerium.pdf" title="Initiates file download" class="download" >Appell an den belarussischen Bildungsminister (pdf)</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Meinungsfreiheit</category>
			<category>Belarus</category>
			<category>Home (left)</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 17 Dec 2009 22:04:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Der Fall Nasha Viasna</title>
			<link>http://www.lphr.org/news/news-details/article/der-fall-nasha-viasna//3/</link>
			<description>Die Registrierung bzw. Nichtregistrierung von NGOs wie Nasha Viasna (Unser Frühling) durch...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Einige Jahre führte Nasha Viasna mit dem Justizministerium einen Kampf um die Aufhebung des Verbotes der Organisation. Unter dem Namen Viasna 96 (Frühling 96) wurde die 1999 registrierte größte belarussische Menschenrechtsorganisation im Jahre 2003 verboten. Seitdem setzen die Viasna-Mitglieder ihre Aktivitäten zwar unbeirrt fort, handeln jedoch in Belarus nun offiziell ungesetzlich. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Seit dem 12. August 2009 ist nunmehr klar, dass der Kampf der Menschenrechtsaktivisten um die offizielle Anerkennung ihrer Organisation vorerst verloren ist.&nbsp; Eine Beschwerde gegen das Justizministerium aufgrund der zum dritten Mal erfolgten Verweigerung der Registrierung wurde vom Obersten Gerichtshof in einem nahezu unanfechtbaren Beschluss abgewiesen. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Das Justizministerium begründete die Verweigerung der Registrierung damit, dass 4 der 70 Antragsteller in den Registrierungsdokumenten angeblich teils unvollständige Angaben zu ihren Arbeitsorten gemacht hätten. Ein Bestätigungsschreiben über das Büro der Organisation wurde als nicht rechtskräftig angesehen, da eine vorherige Inspektion durch Vertreter des Ministeriums nicht möglich gewesen sei. Außerdem&nbsp; sei aus den eingereichten Papieren nicht hervorgegangen, dass das Büro über einen Eingang verfüge. Auch hätten es die Verantwortlichen von Nasha Viasna versäumt, ihren so genannten Aktionsplan im Ministerium einzureichen. Schließlich wurde auch bemängelt, dass der Name Nasha Viasna nicht logisch aus den Statuten der Organisation ableitbar sei und sogar konträr zu diesen stehe. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Während des Prozesses brachte der Ministeriumsvertreter, Herr Kharyton, neben den Argumenten der Ministeriumsseite auch persönliche Angriffe gegen die Viasna-Vertreter Belyatsky, Stefanovich und Labkovich vor, die vom Richter nicht unterbunden wurden. </p>]]></content:encoded>
			<category>Vereinigungsfreiheit</category>
			<category>Belarus</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 25 Oct 2009 20:10:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Partei ohne Registrierung: Belarussisch-Christdemokratische Partei (BCD)</title>
			<link>http://www.lphr.org/news/news-details/article/partei-ohne-registrierung-belarussisch-christdemokratische-partei-bcd//3/</link>
			<description>Am 28. Februar 2009 fand in Minsk der Gründungskongress der BCD mit über 600 Delegierten statt auf...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Anschließend übergab die BCD dem Justizministerium die Unterlagen zur Registrierung zusammen mit einer Liste von 1071 Gründern. Im Anschluss an den Kongress entfesselten die Behörden eine Einschüchterungskampagne gegen die Parteigründer, denen mit Kündigungen, Zwangseinberufungen zum Militär und Ausschlüssen von Bildungseinrichtungen gedroht wurde. Kira Chuk, Nastallia Kasciukovich und Heorhi Stankevich wurde mit Kündigung gedroht. Paval Nazdra wurde vom KGB eingeschüchtert. Dzianis Lajeuski wurde mit dem Militärdienst gedroht. Kastus Zhukousky wurde für 15 Tage inhaftiert. Lokale Behörden in Klichau und Shklou zwangen einige Aktivisten, ihre Mitgliedschaft zu widerrufen. Tatsiana Klimentsova wurde gesagt, dass die Kinder, die sie zuvor adoptiert hatte, ihr weggenommen würden wenn ihre Kontakt mit der Partei fortbestehen. Danach erhielt sie Dokumente, die sie unterzeichnen muss wenn sie nicht ihre Stelle und ihre Kinder verlieren möchte.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Am 16. April 2009 verweigerte das Justizministerium die Registrierung der BCD weil in Befragungen nicht alle Gründer korrekte Angaben zur Anzahl der Treffen, an denen sie teilgenommen hatten, sowie zur Anzahl der Delegierten machen konnten. Belarussische Rechtsanwälte und Menschenrechtsverteidiger betrachten die Anschuldigungen als unbegründet. Einen Tag später am 17. April 2009 suspendierte das Justizministerium jedoch zeitweilig die Entscheidung der Nicht-Registrierung. Die BCD forderte daraufhin, dass das Justizministerium innerhalb einer gesetzlichen 3-Tages-Frist offiziell zur Frage der Registrierung Stellung nehmen solle. Darauf antwortete das Justizministerium jedoch nicht. Im Juni 2009 wandte sich die BCD wegen der ungesetzlichen Handlungen des Justizministeriums während des Registrierungsverfahrens an das Oberste Gericht und forderte die Gewährung der Registrierung. Am 22. Juli wies das Oberste Gericht die Klage der BCD zurück. Der Richter der Obersten Gerichts, Valery Samalyuk ergänzte, die Entscheidung sei endgültig und ohne Berufungsmöglichkeit. Im Vorfeld der Verhandlungen wurde Dzyanis Sadouski, dem Sekretär der BCD, das Recht verweigert, solche Dokumente zu studieren, die Begründungen für die Unzufriedenheit des Justizministeriums mit der BCD enthalten</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Die BCD beabsichtigt, am 31. Oktober 2009 in Minsk einen neuen Gründungskongress abzuhalten um so anschliessend erneut die Registrierung beantragen zu können.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Vereinigungsfreiheit</category>
			<category>Belarus</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 25 Oct 2009 20:05:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>NGOs im Untergrund</title>
			<link>http://www.lphr.org/news/news-details/article/ngos-im-untergrund//3/</link>
			<description>Vereinigungsfreiheit Fehlanzeige: in Belarus sind dutzende NGOs verboten oder nicht registriert....</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Auf unserer Webseite finden Sie Hintergrundinformationen zu diesen Organisationen:</p>
<p class="bodytext"><a href="news/news-details/article/partei-ohne-registrierung-belarussisch-christdemokratische-partei-bcd//22/" title="Opens external link in new window" class="external-link-new-window" ><br />Belarussisch-Christdemokratische Partei (BCD)</a></p>
<p class="bodytext"><a href="news/news-details/article/der-fall-nasha-viasna//22/" title="Opens external link in new window" >Menschenrechtszentrum Nasha Viasna</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Vereinigungsfreiheit</category>
			<category>Home (right)</category>
			<category>Belarus</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 25 Oct 2009 16:05:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Belarus Länderbericht</title>
			<link>http://www.lphr.org/themen-und-aktionen/laenderberichte/belarus/</link>
			<description>Trotz eines Dialogs zwischen Belarus und EU ist eine Verbesserung der Menschenrechtslage in der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
			<category>Laenderbericht</category>
			<category>Belarus</category>
			<category>Home (left)</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 23 Oct 2009 22:15:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Repression gegen Christen in Belarus</title>
			<link>http://www.lphr.org/news/news-details/article/repression-gegen-christen-in-belarus//3/</link>
			<description>Die evangelische Freikirche New Life Church in Minsk ist seit Jahren starken Repressionen durch den...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Hintergrundinformationen</b><br /> Die New Life Church ist seit 1992 offiziell registriert und zählt über 1000 Mitglieder. Im Jahre 2002 erwarb die Gemeinde einen früheren Kuhstall. Im Kaufvertrag wurde festgelegt, dass das Gebäude mit dem Zweck erworben wurde, es künftig in ein religiöses Gebäude umzuwandeln. Im Bebauungsplan des Grundstücks wurde später festgelegt, dass der Bau anderer Gebäude in Absprache mit den Behörden möglich ist. Die Minsker Stadtverwaltung verweigerte jedoch ohne jede Begründung einen Umbau oder Statuswechsel des Gebäudes oder Grundstücks. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Im Jahr 2005 entschied die Stadtverwaltung, der Gemeinde das Nutzungsrecht des Grundstücks zu nehmen und sich das Gebäude anzueignen. Nachdem seitens der Gemeinde alle gesetzlichen Möglichkeiten dagegen ausgeschöpft waren, begann im Herbst 2006 ein „Fasten-Hunger-Streik“, der 23 Tage andauerte und an dem mehr als 200 Menschen teilnahmen. Erst dann wurde der Pastor der Gemeinde, Slava Goncharenko, in die Präsidentenadministration eingeladen, wo er gebeten wurde, den Hungerstreik zu beenden. Man versprach ihm, dass Problem im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen durch den Obersten Wirtschaftsgerichtshof zu lösen. Alle bisherigen Gerichtsurteile gegen die Kirche wurden daher zurückgenommen. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Im Frühjahr 2009 hat der Oberste Wirtschaftsgerichtshof nun jedoch entschieden, dass die New Life Church ihr Grundstück und Gemeindehaus an die Stadtverwaltung abzugeben hat. Gerichtsvollzieher haben im Sommer 2009 eine Verfügung zugestellt, nach der das Gebäude bis zum 20. August zu räumen sei. Die Gemeindemitglieder haben jedoch klar gemacht, dass sie Gebäude und Land nicht verlassen werden. Weil staatlichen Beamten der Zutritt zum Gemeindehaus verweigert wurde, verurteilte ein Gericht den Pastor der Freikirche im Oktober 2009 zu einer Geldstrafe von ca. 105 Euro. </p>]]></content:encoded>
			<category>Belarus</category>
			<category>Gewissens- und Religionsfreiheit</category>
			<category>Home (right)</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 10 Oct 2009 14:33:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
	</channel>
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