Symbolbild: Ein Krankenwagen für Trochisbenka

Symbolbild: Ein Krankenwagen für Trochisbenka (CC BY-NC-ND 2.0 – uwe_gompf_66)

Nur wenige hundert Meter von der Front in der Ostukraine entfernt liegt Trochisbenka. Das kleine Örtchen nahe Luhansk befindet sich auf der ukrainisch kontrollierten Seite. Nur ein Fluss trennt es von dem Gebiet, das nun die von Russland unterstützten Kämpfer besetzt halten. Nach wie vor wird vereinzelt geschossen, Mörser und Raketen schlagen ein.

Die meisten Dorfbewohner, die in Trochisbenka zurückblieben, sind alt und krank. Immer wieder werden Häuser von Geschossen getroffen und Menschen verwundet. Vor Ort gibt es kein Krankenhaus, aber immerhin eine Krankenstation. Der Rettungswagen, der einmal dazu gehörte, befindet sich allerdings auf dem Gebiet, dass die Separatisten kontrollieren, und ist damit unerreichbar für die Dorfbewohner. Das nächste richtige Krankenhaus ist über eine Fahrstunde entfernt.
Noch dramatischer ist die Situation in den vier umliegenden Dörfern: Dort gibt es gar keine medizinische Versorgung. Dennoch leben dort weiterhin etwa 3000 Menschen. Die Rettungssanitäterin Lilija Schwez fährt mit ihrem eigenen Motorroller zu den Patienten, was bei Schnee und Eis immer schwieriger wird. Natürlich ist es kaum möglich, damit in Notfällen Verletzte zu transportieren.

Rettungssanitäterin Lilija Schwez zeigt einer Vertreterin von Vostok SOS die Krankenstation in Trochisbenka.

Rettungssanitäterin Lilija Schwez zeigt einer Vertreterin von Vostok SOS die Krankenstation in Trochisbenka

In Trochisbenka und Umgebung kann den Menschen nicht schnell genug geholfen werden – dabei zählt gerade bei Kriegsverletzungen häufig jede Minute. Dadurch sterben Menschen, deren Tod mit medizinischer Hilfe verhindert werden könnte, andere tragen Behinderungen davon.

Diese Situation wollen wir zusammen mit unserer ukrainischen Partner-NGO Vostok SOS verbessern. Laut Vostok SOS könnte der Krankenwagen einen Abschnitt von etwa 40 Kilometern an der Front abdecken und dort im Notfall Leben retten. Daher sammeln wir Spenden für einen gebrauchten Krankenwagen und dessen medizinische Erstausstattung. Um seine Einsatzfähigkeit zu garantieren, wollen wir in der Startphase des Projektes Geld für Benzin und eventuelle Reparaturen bereitstellen. Die Gesamtkosten und damit unser Spenden-Ziel liegen bei 5000 Euro. Helfen Sie uns, dieses Ziel zu erreichen, und in Trochisbenka Menschenleben zu retten.

Spendenkonto Deutschland:
Empfänger: Libereco
Verwendungszweck: Spende Ukraine
Bank: Ethikbank
IBAN: DE96 8309 4495 0003 3203 32
BIC: GENO DE F1 ETK

Spendenkonto Schweiz:
Empfänger: Libereco
Verwendungszweck: Spende Ukraine
Bank: Postfinance
Postkonto: 85-792427-8
IBAN: CH61 0900 0000 8579 2427 8
BIC: POFI CH BE XXX

Online-Spenden via PayPal (hier klicken) oder über Ihren PayPal-Account eine Zahlung an paypal@lphr.org senden. Bitte geben Sie jeweils „Spende Ukraine“ als Zahlungsbetreff an.

Einige Impressionen aus Trochisbenka vom Sommer 2015 (Fotos zur Vefügung gestellt von Vostok SOS):
1

2

3

4

5